Möbeloberflächen allgemein: Lackoberflächen entsprechen den DIN Normen und den strengen Vorschriften der Gesundheits- verordnung. Sie sind für ihren Verwendungszweck speziell gehärtet und setzen sich wie folgt zusammen: Bindemittel (für Glanz – Härte – usw.) Pigmente (geben dem Lack die Farbe) Lösungsmittel (ermöglichen die Verarbeitung) Hilfsstoffe (zur Qualitätsverbesserung) Besonderheiten: Die Lebensgeschichte eines Baumes wird durch charakteristische Wuchsmerkmale wie Zeichnung, Struktur und Farbe geprägt. Kein Baum gleicht dem anderen, wie der Fingerabdruck eines Menschen. Diese abweichenden Natur- und Wachstumsmerkmale machen aus jedem individuell planbaren Echtholzmöbel in modellbezogener Material- und Verarbeitungsstruktur ein echtes Unikat mit einem einzigartigen Erscheinungsbild. Eine absolute Farb- und Strukturgleichheit, beispielsweise zwischen Planungsmuster und Lieferung, kann deshalb nicht garantiert werden. Insbesondere bei Bestellungen aus unterschiedlichen Warengruppen oder späteren Ergänzungen. Auch spezielle modellbedingte Verarbeitungsmethoden, wie Massivholzkombinationen, Hirn- und Langholzverbindungen „Umleimer“ oder die Parkettverleimung zur Formstabilität, führen je nach Holzart, Position und Lichteinfall zu hellen und dunklen Farb- und Strukturakzenten. Diese Natur-Farbspiele sind eine warentypische Eigenschaft des gewachsenen Naturwerkstoffes und ein wesentliches, unverwechselbares Echtheitsmerkmal, kein Beanstandungsgrund. Luftfeuchtigkeit: Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt, je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der lokalen Umgebung. Darum sollten Möbel keiner extrem großen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Das Holz beginnt sonst wieder zu arbeiten, sich zu verziehen, offene Leimfugen oder Risse zu zeigen. Das Raumklima, das für Mensch und Pflanzen am besten ist (Medizin und Wissenschaft empfehlen Jahresdurchschnittswerte von 45-55 % Luftfeuchtigkeit bei 18-21 °Celsius, kurzfristige Abweichungen von diesen Empfehlungen schaden nicht), ist auch für Kastenmöbel richtig. Lichteinwirkung bei Möbeln: Starkes Kunst- und insbesondere Sonnenlicht verändert Oberflächen, besonders Holzoberflächen. Diese Art von „Sonnenbrand“ lässt Naturhölzer vergilben, gebeizte Hölzer ausbleichen. Schützen Sie Ihre wertvollen Möbel unbedingt vor extremer Lichteinwirkung, da eine 100-prozentige Lichtechtheit materialbedingt nicht zu erreichen ist. Die Urgewalt der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten, dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach wenigen Wochen an den beschienenen Stellen holzartbezogen heller oder dunkler werden kann. Achtung: Um den Fußboden vor Kratzer zu schützen, bitten wir Sie darauf zu achten, dass der jeweilige Fußboden geschützt wird durch gesondertes Unterlegen unter die Standardfußvarianten des Herstellers. Technische Informationen: Belastbarkeit der Einlegeböden / Schubladen: Die Belastbarkeit richtet sich bei gleichmäßiger Belastung nach der jeweiligen Art der Einlegeböden: Einlegeböden max. 20 kg, Typen: RALO -02, -03, -04, -05, -09, -11, -12, -13, -17, 20 Integrierte Fachböden max. 25 kg, Typen: RALO-06, -14, -15, -18 Schubladen max. 20 kg (bei gleichmäßiger Belastung). Belastbarkeit Holz: Esstische (bei gleichmäßiger Belastung): 150 kg. TV-Videoboden max. 40 kg (bitte für ausreichende Belüftung sorgen, durch Überhitzung können enorme Schäden entstehen). Abweichende Belastbarkeiten sind direkt am Produkt angebracht und unbedingt einzuhalten.